GEMEINSAM HANDELN
   

Betreuungsverfügung

Wenn Sie keine Möglichkeit sehen, eine Person zu bevollmächtigen, haben Sie mit der Betreuungsverfügung die Gelegenheit, richtungsweisende Wünsche für eine mögliche rechtliche Betreuung zu äußern. Diese werden dann vom Gericht und von einem eingesetzten Betreuer berücksichtigt.

Eine Betreuungsverfügung kann mit einer Vorsorgevollmacht verbunden werden. Im Gegensatz zur Vorsorgevollmacht können Demenzkranke eine separate Betreuungsverfügung auch dann noch aufsetzen oder ändern, wenn sie nicht mehr voll geschäftsfähig sind.

Mit der Betreuungsverfügung lässt sich insbesondere beeinflussen, welche Personen vom Betreuungsgericht mit der rechtlichen Betreuung betraut werden und wie die eigenen Angelegenheiten geregelt werden sollen, wenn man nicht mehr selbst entscheiden kann. Umgekehrt kann in einer Betreuungsverfügung auch stehen, wer auf keinen Fall Betreuer werden soll. Darüber hinaus können Sie Wünsche und Gewohnheiten nennen, die berücksichtigt werden sollen. Beispielsweise welches Pflegeheim man bevorzugt.

Für eine Betreuungsverfügung gibt es keine formalen Vorschriften. Es empfiehlt sich aber, sie schriftlich abzufassen und zu unterschreiben, damit kein Zweifel an der Echtheit entsteht.

Broschüre & Downloads

Ich sorge vor !
ich-sorge-vor.pdf (941.41KB)
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Diese Broschüre ist in mehreren Sprachen erhältlich. Auf hamburg.de können Sie Versionen in Englisch, Französisch, Russisch, Türkisch, Spanisch, Polnisch, Farsi und Arabisch herunterladen.

Außerdem finden Sie ein Beispielformular auf der Homepage vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz.